VALIE EXPORT
ist eine der wichtigsten internationalen Pionierinnen konzeptueller Medien-, Performance- und Filmkunst. Ihr künstlerisches Schaffen wurde in den letzten Jahren unter anderem im Centre Pomdidou in Paris, in einer großen Präsentation an der 52. Internationalen Biennale di Venezia, an der documenta12, im National Centre for Contemporary Art in Moskau und in einer Einzelausstellung in Jerusalem präsentiert. Neben ihrer künstlerischen Tätigkeit ist VALIE EXPORT 2009 Kommissärin des Österreich Pavillon der Biennale di Venezia und erhielt im selben Jahr den Ehrendoktortitel der Kunstuniversität Linz. 2010 sind umfassende Werk-präsentationen im Österreichischen Belvedere in Wien, im Lentos Museum in Linz und eine Ausstellungsbeteiligung im Museum of Modern Art New York geplant. Letzte werkumfassende Publikation: Sylvia Szely (Hrsg.): EXPORT Lexikon. Chronologie der bewegten Bilder bei VALIE EXPORT; Sonderzahl Verlag 2007
http://www.valieexport.com
Angelika Fitz
(geb. 1967) ist Kulturtheoretikerin, Kuratorin, Autorin. Zahlreiche Ausstellungen und Publikationen zu Architektur, Urbanismus, Kunst; zuletzt Linz Texas. Eine Stadt mit Beziehungen für die Europäische Kulturhauptstadt Linz09 mit Stationen im Architekturzentrum Wien, in Graz und Berlin sowie "Wann begann temporär? und Ornament & Display im kunsthaus muerz / steirischer herbst, Projektreihe Import Export (Filmschau, Symposien, Ausstellungen, Publikation) in Mumbai, Wien, Berlin sowie die Ausstellung Reserve der Form im Künstlerhaus; 2005 und 2003 war sie Kommissärin für den österreichischen Beitrag zur Architekturbiennale Sao Paulo; außerdem Ausstellungen für die Secession und die Kunsthalle Wien; seit 1998 hat sie mehrere Projekte im südasiatischen Raum realisiert. Internationale Publikations- und Lehrtätigkeit, u.a. Gastprofessur in Taiwan, Lehraufträge in den USA, Wien und Budapest.
http://www.angelikafitz.at/
Sabine Folie
Geboren 1962 in Bozen, Italien. Kunsthistorikerin, Autorin, Kuratorin. Texte und Studien zu Kunst, feministischer Theorie und Literatur, Jüdischer Kultur, Postkolonialismus und Migration. 1990 Mitarbeit am Aufbau des Jüdischen Museums, Hohenems, Vorarlberg. 1990-93 Co-Konzeption, Co-Leitung des interkulturellen Projekts „KultUrSprünge“, Bregenz, Vorarlberg. 1995-97 Gründung und Leitung des Frauenzentrums „Femail“, Feldkirch, Vorarlberg. 1998-2008 Leitende Kuratorin an der KUNSTHALLE Wien. Seit 2008 Direktorin der Generali Foundation, Wien. 2005-2008 Lehrauftrag im Bereich Curatorial Studies an der Universität für Angewandte Kunst, Wien.
Ausstellungen (Auswahl): VALIE EXPORT. Bozen. Bregenz. 2 Ausstellungen (1994/95), mit W. Fetz, M. Piffer; Atlas Mapping. Künstler als Kartographen. Kartographie als Kultur (1997), mit P. Bianchi; Rodney Graham. Cinema Music Video (1999); Tableaux Vivants. Lebende Bilder und Attitüden in Fotografie, Film und Video (2002), mit M. Glasmeier; Eva Hesse. Transformationen. Die Jahre in Deutschland 1964/65 (2004); Skulptur. „Seek the Extremes…“ DorothyIannone / Lee Lozano (2006), William Pope. L. – Trophy Room (2006).
http://www.foundation.generali.at
Elke Krasny
ist Kulturtheoretikerin mit den Arbeitsschwerpunkten Kunst, Architektur und Urbanismus des 20. und 21. Jahrhunderts, Kunst- und Architekturtheorie, Gender Studies, Bildung und Didaktik; Museen und Ausstellungen als kollektive Formationen von Wissensproduktion und Identitätskonstruktion; Ausstellungs- und Architekturkritikerin, Kuratorin und Lehrbeauftragte an der Akademie der bildenden Künste am Institut für künstlerisches Lehramt
Kuratorin u.a. von: „Aufbruch in die Nähe. Wien Lerchenfelderstraße“ (gem. mit Angela Heide), 2009, „Die Kunst des urbanen Handelns“ (gemeinsam mit Margarethe Makovec und Anton Lederer), 2009, „Stadt und Frauen. Eine andere Topographie von Wien“, Wien Bibliothek, 2008, „Architektur beginnt im Kopf. The Making of Architecture“, Architekturzentrum Wien, 2008, „Wege über den Karlsplatz; ein Projekt mit der Methode Narrativer Urbanismus“, Wandinstallation in der Ausstellung „Am Puls der Stadt – 2000 Jahre Karlsplatz” im Wien Museum, 2008, „Musieum. Displaying Gender“, beauftragt durch das Frauenbüro der Stadt Wien, 2003.
http://www.elkekrasny.at
Elisabeth Mayerhofer
freiberufliche Wissenschaftlerin und Kulturmanagerin, Vorstandsmitglied der Forschungsgesellschaft für kulturökonomische und kulturpolitische Studien (FOKUS). Seit 1999 Forschung zu geschlechtsspezifischen Berufsverläufen im Kunstbereich, 2003-05 Lehraufträge an verschiedenen österrichischen Universitäten, 2004/05 Gastforscherin der Erasmus Universität Rotterdam, 2005/06 Geschäftsführerin der IHG Kultur Österreich, seit 2008 in der Erwachsenenbildung tätig.
Forschungsschwerpunkte: Kunstarbeitsmärkte (Schwerpunkt Geschlechterverhältnisse) Kunst im öffentlichen Raum, Creative Industries, Kulturpolitik, Gender Studies.
Aktuelles: Kultur- und Medienindustrie als Standortfaktor – Das Konzept der Creative Industries. In: Lothar Biske, Konstanze Kriese, Jürgen Scheele (Hg.): Medien, Macht, Demokratie.Dietz, Berlin.
http://www.fokus.or.at
Monika Mokre
ist Politikwissenschaftlerin. Sie arbeitet am Institut für Kulturwissenschaften und Theatergeschichte der Österreichischen Akademie der Wissenschaften und ist Gründungsmitglied von FOKUS, der Forschungsgesellschaft für kulturökonomische und kulturpolitische Studien. Sie unterrichtet Kulturpolitik, u. a. am Institut für Kulturmanagement und Kulturwissenschaft der Universität für Musik und darstellende Kunst in Wien und an der University of Arts in Belgrad. Ihre Forschungsschwerpunkte sind Demokratietheorie, europäische Öffentlichkeit, Kulturpolitik und Gender Studies. Aktuelle Publikationen: Democracy Needs Dispute: The Debate on the European Constitution. Frankfurt: Campus 2009 (Hg. gemeinsam mit C. Bruell und M. Pausch); Graz 2003 und Linz 09, oder: Die schleichende Privatisierung der Kulturpolitik, in: Becker, K./ Wassermair, M. (Eds.), Phantom Kulturstadt. Löcker Verlag 2009.
http://www.fokus.or.at
Lale Rodgarkia-Dara
geboren 1976 in Wien und werkt als Medieninstallateurin und Autorin ebenda. Sie bbetreibt die Elektronik Teatime gemeinsam mit Stephan Roth und Christoph Jokubonis, ist Produzentin ddes Wiener radia-Teams (www.radia.fm). Sie hält seit 2003 Workshops mit Jugendlichen und Erwachsenen (von September 2008 bis März 2009 Ausbildungskoordinatorin bei Radio Orange 94.0). Transitliteratur (Literatur in transitorischen Räumen) www.transitliteratur.net
Zuletzt mit dem Exilliteraturpreis 2008, Theodor Körner Preis 2009 und dem START-Stipednium für Literatur des BMUKK 2009 ausgezeichnet und mit dem letzten "out of space"-Projekt, dem Elektroakustischen-Live-Hörspiel "out of space: war of the worlds" gemeinsam mit der akademischen LEiterin Christine Erhardt zum Radio-Drama-Forum Mai 2009 in Teheran eingeladen.
When it comes to literature and audio we are much closer to the subliminal text of our society. Literature and audio open up a new reception onto the vestiges of the accelerated world.
www.outofspace.net
Silja Tillner
Studium der Architektur an der TU Wien und Akademie der Bildenden Künste in Wien (Meisterklasse Prof. Peichl)
1988 – Diplom an der Akademie der Bildenden Künste, Wien
1988-90 – Master Degree in Urban Design an der University of California, Los Angeles.
Abschluss mit "Master of Architecture".
1989-94 - Arbeit im Bereich Urban Design in Los Angeles, USA (Urban Innovations Group, Hodgetts + Fung, Community Redevelopment Agency, anschließend selbständig am "Glendale Corridor Plan" in Zusammenarbeit mit Gruen Associates)
seit 1995 Architektin in Wien
2002-2010 Kuratoriumsmitglied der IBA Stadtumbau, Sachsen-Anhalt, Deutschland
Silja Tillner hat u.a. den AIUP Award (amerikanischer Städtebaupreis mit Gruen Associates, endale Corridor Plan, 1996), den Bauhaus Award (Urbion Projekt, Wien, 2000), den IFAI Award (Überdachung Urban-Loritz-Platz, 2001) und Gold auf der Bienal Miami+Beach 2005 in der Kategorie 'landscape architecture / urban design' für die Revitalisierung Gürtel erhalten.
http://www.tw-arch.at
Vina Yun, Jahrgang 1974. Seit 2009 beim feministischen Monatsmagazin an.schläge. Erfahrung in der Medienarbeit sammelt(e) sie als freie Autorin für zahlreiche deutschsprachige Print- und Onlinemedien (intro, Missy, kulturrisse, MO etc.) und als Redakteurin/Mitherausgeberin von nylon. Kunststoff zu Feminismus und Popkultur (heute: fiber), MALMOE, migraZine.at und Frauensolidarität. Diverse Buchartikel, Vorträge u.ä. zu den Themenschwerpunkten Popkultur, Feminismus, Queer, Migration, Postcolonial Studies. Member des feministischen DJ-Kollektivs „Quote“.
http://www.anschlaege.at, http://www.migrazine.at, http://www.malmoe.org
Konzept und Organisation:
Ula Schneider
geboren in Wien, Österreich und aufgewachsen in Washington, D.C., U.S.A. Lebt als Künstlerin in Wien.
1979 - 1981 Studium der Kunstgeschichte an der Universität Wien.
1999 Gründung und Durchführung des Kunst- und Stadtteilprojekts SOHO IN OTTAKRING im Brunnenviertel von Wien Ottakring.
Seither kontinuierliches Arbeiten an dem Projekt mit Schwerpunkt auf prozessorientierte Kunstprojekte in engem Zusammenhang mit der Entwicklung eines Stadtgebietes
http://www.sohoinottakring.at
Beatrix Zobl
*1970 in Salzburg, ist Künstlerin und lebt in Wien. Studium der Kunstgeschichte und Literaturwissenschaft, interdisziplinärer Universitätslehrgang Museums- und Ausstellungsdidaktik an der Universität Wien.
Arbeitsmethoden und –medien: kommunikations- und prozessorientierte Projekte im öffentlichen / sozialen Raum, Installation, Foto, Video, Performance und Text in Verbindung mit geistes- und sozialwissenschaftlichen Methoden und Zugängen. Zuletzt: COMPANY. Arbeiten in Berndorf (2007-2009), prozessuales Kunstprojekt und Ausstellung zum Thema „Arbeiten“ in einer metallverarbeitenden Industrie in Berndorf AG, Berndorf, NÖ.
Konzeptarbeit u.a. für ART WORKS, Künstlerische Dienstleistungen im 3. Sektor (2003-2004), SOHO-Relaunch (2002-2003), SOHO IN OTTAKRING (2008-2009).
Beatrix Zobl kooperiert häufig mit anderen KünstlerInnen, WissenschafterInnen und Personen. Ihr Hauptinteresse gilt dem Verhältnis zwischen Individuum und Gesellschaft.
http://zoblschneider.net
Zeichnung: TROUBLE-X