ARTS & SCIENCE PROJECT

Praktiken des Empowerment in Kunst und Sozialwissenschaft

Interdisziplnäres Forschungsprojekt im Art(s)&Sciences Call 2009 des WWTF


Projektkoordination:
Forba (Ursula Holtgrewe, Hubert Eichmann)
ProjektpartnerInnen:
Universität für Angewandte Kunst (Barbara Putz-Plecko, Elizabeth McGlynn)
partner/innen. Verein für öffentliche Kunst (Beatrix Zobl, Wolfgang Schneider)

Als weitere Kooperationspartner agierten Kurt Neuhold (Kunst im Grünen Kreis) und Thomas Schneider (NANK), Bernhard Saupe (Forba), sowie in Modul 4 des Projekts: Claudia Kragulj  Lisa Lampl, Tina Murg, Julia Poscharnig und Johanna Schwediauer und Helene Schneider in Modul 6 des Projekts.


Laufzeit: März 2010 bis Dezember 2012

Das zweijährige Projekt zum Thema "Praktiken des 'Empowerment' in Kunst und Sozialwissenschaft" wurde durch denm "Art(s) and Science Call" des WWTF (Wiener Forschungsförderungs Fonds) ermöglicht.
Neben der Mitverantwortung als Partner arbeiteten wir in diesem interdisziplinären Forschungsvorhaben in mehreren Bereichen:

H M D U

Modul 4 des Arts & Science Calls bestand aus der wechselseitigen Aufgabe, sich unter dem Gesichtspunkt der Frage nach "Empowerment" zu beobachten, also "Wissenschaft beobachtet Kunst" und "Kunst beobachtet Sozialwissenschaft.
Im Zuge dieser Aufgabenstellung enstand von unserer Seite das Musikvideo
H M D U:
 

HMDU_klein.mp4

Unsere Partner aus den Sozialwissenschaften wiederum beobachteten im Gegenzug künstlerische Arbeiten und bewerteten sie in Bezug auf konkrete "Wirksamkeit". Zwar wurden alle besprochenen Projekte und Arbeiten von KünstlerInnen durchgeführt, die ihr starkes gesellschaftspolitisches Interesse in ihre Kunstpraxis einbringen – ob es deswegen aber zielführend ist, die Frage nach konkreter Wirksamkeit an diese zu stellen, selbst, wenn die KünstlerInnen dies nicht von sich aus beansprucht haben, sei dahingestellt. Nichtsdestrotz enstand hier ein interessantes Kompendium, das jedenfalls ebesoviel über die Herangehensweise der ForscherInnen aussagt.

Hier die Fallstudie unseres Kooperationspartners Forba:

Forschungsbericht.pdf

CIA - Community in Arbeit

Interdisziplinäres Projekt zwischen Forba (Hubert Eichmann, Helene Schneider) und partner/innen. Verein für öffentliche Kunst (Wolfgang Schneider, Beatrix Zobl)
Modul 6 des Arts & Science Projekts sah vor, eine praktische Kooperation zwischen Kunst und Sozialwissenschaft zu entwickeln und durchzuführen:
Das Projekt "CIA - Community in Arbeit" ist eine Intervention im öffentlichen/sozialen Raum, die durch künstlerische und wissenschaftliche Forschung zur Sichtbarmachung des Themenfeldes "Arbeiten an der Gemeinschaft" beitragen soll. Ort ist der Wiener Gemeindebau Sandleiten im 16. Bezirk und die unmittelbare Umgebung.
Die Ergebnisse des interdisziplinären Forschungsprojekts wurden laufend in einer Installation im öffentlichen Raum in Plakatform gebracht.
Diese war von 1. Oktober bis 24. November 2012 am Nietzscheplatz im 16. Wiener Gemeindebezirk/Ottakring-Sandleiten zu sehen.
Infos zu "CIA - Community in Arbeit": Opens internal link in current windowwww.zoblschneider.net/action
Infos zum Gesamtprojekt: Opens external link in new windowhttp://www.deconstruct.at/

deconstruct

Ausstellung im Ausstellungszentrum der Universität für angewandte Kunst, Heiligenkreuzer Hof, Sala Terrena, Schönlaterngasse 5, 1010 Wien
(5. bis 9. November 2012, täglich von 14:00 – 21:00 Uhr)
In der Ausstellung mit dem Titel "deconstruct" wurden die Ergebnisse des zweijährigen Arts & Science Projekts dargestellt. Eine interdisziplinäre Arbeitsgruppe, bestehend aus KünstlerInnen, StudentInnen der „Angewandten" und SozialwissenschaftlerInnen, verhandelte in einem offenen, auf gegenseitige Beobachtung aufbauenden Verfahren die Frage, ob und wie mit künstlerischen Interventionen und/oder sozialwissenschaftlicher Forschung praxisrelevantes Wissen generiert werden kann, das die Handlungsmöglichkeiten der "Betroffenen" erweitert. Welche Rahmenbedingungen und Ressourcen sind dafür notwendig? Welche Hürden, Schwierigkeiten und Fehleinschätzungen können zum Scheitern von Projekten führen? "deconstruct" zeigte an exemplarisch ausgewählten, interdisziplinär beforschten und künstlerisch realisierten Projekten die Gemeinsamkeiten und Unterschiede, das Gelingen und Scheitern von ambitionierter sozialwissenschaftlicher und künstlerischer Praxis.